Wasserversorgungszugeinsatz Ringelheim

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Der Wasserversorgungszug wurde gestern zu einem Hilfeleistungseinsatz nach Ringelheim alarmiert. Bedingt durch die starken Regenfälle führte die „Innerste“ außergewöhnlich viel Wasser, die Mühlenteiche am Ringelheimer Schloß waren bis zum Anschlag gefüllt und liefen über, die Wassermassen drohten einige Gebäude zu fluten. Die Ringelheimer Kameraden waren bereits seit 10.00 Uhr vor Ort im Einsatz und wurden von anderen Feuerwehren unterstützt. Trotz massiven Einsatz zahlreicher Pumpen gelang es zwar, den Wasserstand zu halten. Ein senken des Wasserspiegels war jedoch nicht möglich. Ein weiteres Problem ergab sich durch die Innerste-Talsperre im Harz, die bis zum Rand gefüllt war. Aus diesem Grund wurde von dem Betreiber entschieden, Wasser abzugeben. Dadurch bedingt war mit einem massiven Wasseranstieg in Ringelheim zu rechnen, der Scheitelpunkt wurde in der Nacht zu Sonntag gegen 3.00 Uhr erwartet. Da gegen die Wassermassen nicht mehr anzukommen war, wurde vor Ort entschieden, aus Sicherheitsgründen einige Einsatzkräfte gegen 21.30 Uhr abzuziehen. Für die Thieder Kameraden war der Einsatz gegen 23.30 Uhr vorerst beendet, es konnte jedoch davon ausgegangen werden, dass in den frühen Morgenstunden eine erneute Alarmierung erfolgen sollte. Am Morgen entspannte sich jedoch die Lage in und um Ringelheim ein wenig. (MR)

Einsatzdetails

  • Datum: Samstag, 29 September 2007
  • Uhrzeit: 13:45
  • Dauer: 09:15
  • Einsatzstärke: 21
  • Einsatzart: Technische Hilfeleistung

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