Feuer

In den vergangenen Jahren riefen die Thieder Anwohner durchschnittlich alle 7-10 Tage den Notruf um ein Feuer zu melden und die Hilfe der Feuerwehr anzufordern. Bisher konnte die FF-Thiede jedem Hilferuf nachgehen und dazu beitragen Menschenleben zu retten oder großen Sachschaden zu verhindern und regulieren.

 

Doch damit dies möglich ist, benötigt die FF-Thiede nicht nur engagierte Kameradinnen und Kammeraden mit einer persönlichen Schutzausrüstung, sondern auch gewisse technische Ausrüstungsgegenstände:

Um ein Feuer zu löschen, besteht in der Regel die Notwendigkeit Wasser als Löschmedium zu nutzen. Dies wird häufig mit Hilfe eines Standrohres aus dem örtlichen Hydrantennetz entnommen.

An dieser Stelle kann jeder dazu beitragen den Alltag sicherer zu gestalten, indem man darauf achtet diese Hydranten nicht zu blockieren. Häufig geschieht dies durch parkende Autos, die die Nutzung der Hydranten verhindern. Im Ernstfall zählt jeder Sekunde!

Eine weitere Möglichkeit Wasser zu gewinnen besteht darin es aus einem offenen Gewässer wie zum Beispiel einem Teich zu fördern.

 

Doch egal ob aus einem Hydranten oder aus einem offenen Gewässer gewonnen, wird  das Wasser anschließend mit Hilfe einer Pumpe unter Druck gesetzt, um es besser zu befördern und es als Löschmittel zu nutzen. Hierzu kann eine fest eingebaute Pumpe eines Fahrzeuges z.B. des TLF 16/25 oder des LF 16-TS oder eine transportable Tragkraftspritze genutzt werden.

 

Anschließend wird das Wasser durch Schläuche bis zum Feuerwehrmitglied, das am Strahlrohr steht, transportiert. Das Wasser durchfließt das Strahlrohr und kann aufgrund des verengten Querschnittes über mehrere Meter auf das brennende Objekt befördert werden.

 

Allerdings reicht bei einigen Bränden Wasser als Löschmittel nicht immer aus um das Feuer endgültig zu löschen. Dafür wird kurz vor dem Strahlrohr ein Zumischer und anstelle des Strahlrohrs ein Schaumroh angeschlossen. Nun kommt aus dem Schaumrohr eine schaumartige Substanz, die auch das letzte Glutnest erfasst.

 

Schlussendlich steht das wohl wichtigste Zubehör für ein Feuerwehrmitglied, welches einem die eigene Gesundheit garantiert: Das Atemschutzgerät. Dieses Gerät schnallt sich das Feuerwehrmitglied auf den Rücken und kann nun unabhängig von der Umgebungsluft atmen. Diese Luft aus der Flasche ist überlebenswichtig, wenn ein Feuerwehrmitglied zum Beispiel in ein brennendes Haus vordringt um vermisste Menschen zu suchen. Denn bereits wenige Atemzüge eines Rauchgases können zum Ersticken führen!


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